Hi, ich bin Lucy!

Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich mich euch mal vorstelle!

Hi, ich bin Lucy. Lucy Luciano. Lucy kommt eigentlich von Lucia. Obwohl das Hasi, mein mir relativ frisch angebackener Ehegatte, ja immer behauptet, Lucy käme von Luzifer. Sie verstehen schon: Luzifer + Teufel = Gatte sehr witzig. Haha. Aber eigentlich – Achtung, jetzt kommt’s – heiße ich gar nicht Lucy. Jetzt seid ihr baff, wa?

Lucy ist bloß mein Alter Ego. Also mein zweites Ich, sozusagen. Ich habe Lucy erfunden, um euch mit den Katastrophen meines Lebens zu erfreuen. Als Lucy kann ich hier völlig ungeniert all die peinlichen und verrückten Sachen erzählen, die mir irgendwann mal passiert sind und mir immer noch passieren, und die im Internet niederzuschreiben ich mich unter meinem eigenen Namen fürchterlich schämen würde. Außerdem wollte ich schon immer Lucy heißen. Lucy klingt lustig und verrückt, und verrückt ist bei mir Programm. So, nun wisst ihr’s. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, ich wollte mich vorstellen:

Hi, ich bin Lucy. Ich habe rote Haare, bin kurzsichtig wie ein greiser Maulwurf, habe zu schmale Schultern und zu breite Hüften, meine Oberschenkel sehen aus, als hätte ich Satteltaschen draufgeschnallt, ich habe Knick-Senk-Spreizfüße, X-Beine und Knubbelknie und überhaupt eine ziemlich komische Figur. Außerdem bin ich ein bisschen klein geraten, weshalb mein Mann auch gerne mal quer durch den Baumarkt brüllt: „Komm mal her, du laufender Meter!“

Aber ich bin damit immer noch besser dran als meine Freundin, die ist noch zehn Zentimeter kleiner als ich und wird von ihrem Mann auf Partys ab einer gewissen Promillezahl immer zärtlich „Standgebläse“ genannt. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, vorstellen:

Hi, ich bin Lucy. Mein Leben ist eine Aneinanderreihung von Schusseligkeiten und Katastrophen, die sich mit den geflügelten Worten meines Hasis gut umschreiben lassen:

„Solltest du irgendwann mal Alzheimer kriegen, merkt das kein Mensch.“

Irgendwie bin ich also wirklich eine richtige Lucy – und eisern entschlossen, euch künftig regelmäßig an meinem etwas … ähm … merkwürdigen Leben teilhaben zu lassen. Na, dann viel Spaß beim Lesen!

So, nun hab ich mich aber genug vorgestellt. Und morgen erzähl ich euch, warum mein Mann seit zwei Tagen jedes Mal den Kopf schüttelt und „Ich fass es einfach nicht!“ murmelt, wenn er mich anguckt – Katastroooooopheeee!!! 🙂 🙂 🙂

Liebe Grüße, eure Lucy

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Pfft, pffft …

MERKE:

Nasenspray, mehrmals in der Nacht verzweifelt benutzt, wirkt 100% besser, wenn man die transparente Schutzkappe nicht erst am Morgen entfernt! *schnüff*

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Guten Morgen, Welt!

Nach (schon wieder viel zu) langer Blog-Pause möchte ich euch nicht den Beginn dieses wunderschönen Tages vorenthalten:

Um Mitternacht hundemüde ins Bett gegangen, bis halb drei wachgelegen (hä?). Kurz eingeschlafen, geträumt, dass mich ein Sturm in Unmengen gebrauchtes (!)  Klopapier gewickelt hat – ich schwanke zwischen hysterischem „iiiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhh“ und fassungslosem „hä???“

Kurz aufgewacht, lang wachgelegen (haha, Wortspiel) um vier Uhr wieder eingeschlafen. Geträumt, dass meine Mutter (hä???) mich als faules, fettes Stück (hääää???) beschimpft. Na warte, der erzähl ich was. Weib, ich bin weder faul noch … öhm … okay, also faul bin ich wirklich nicht!!!

Um halb fünf nicht nur übelst beschimpft, sondern auch angemessen empört im Bett hochgeschossen – glockenhellewach, Kopfschmerzen, Rückenweh und im Gesicht zwei halbierte Autoreifen, im Volksmund auch Tränensäcke genannt. Prima, der Tag gehört mir.

Aufgestanden, Kaffee gemacht – keine Milch im Haus. Okay, arbeite ich halt was.

Auf meinem Schreibtischsessel frisches Katzenhaarauskotzwürstchen vorgefunden.

Gute Laune geht irgendwie anders.

Jetzt gehe ich eine rauchen, wahrscheinlich explodiert die Zigarette.

Manno.

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Ich fass es nicht – schon wieder Spinnen-Alarm!

Es ist doch wirklich nicht zu fassen – bei mir gab’s schon wieder Spinnen-Alarm!!! Gestern Abend. Diesmal in der Dusche. Ich hatte mich gerade mit meinem heißgeliebten Dusch-Schaum und jeder Menge Shampoo von Kopf bis Fuß in einen nach Ananas und Zitrone duftenden Schneemann verwandelt, da fiel plötzlich ein riesiges schwarzes Dingens von meinem über die Duschwand gelegten Handtuch und schwamm wild kreisend um meine Füße herum. Aaaargh !!!

Da ich voll nackelig zu duschen pflege, erspare ich uns allen eine nähere Schilderung meiner Reaktionen und Aktivitäten  – und vor allem, wie ich dabei aussah. Nein, das wollt ihr gar nicht wissen …

Jedoch habe ich – anstatt vor Schreck tot umzufallen, mit der linken Pobacke den Stöpsel zuzudrücken und elendig in meinem schweineteuren Dusch-Schaum zu ersaufen – dieses erneute Schreckenstrauma irgendwie überlebt und daraus gewisse Lehren gezogen, die ich nun gerne mit euch teilen möchte, auf dass ihr aus meinem Spinnen-Leid lernen möget. Amen. Also, fang ich mal an:

Merksatz 1: Rückwärts eine Duschwand hochkrabbeln geht nicht, auch wenn man sich mit beiden Händen von der gegenüberliegenden Wand abstemmt.

Merksatz 2: Sich beim Anblick einer Spinne die Seele aus dem Leib zu kreischen, holt keine Hilfe herbei, weil die Nachbarn das alljährlich im Herbst stattfindende Die-Spinnen-kommen-ins-warme-Haus-Gekreische schon gewöhnt sind (Gott sei Dank, so im Nachhinein hätte ich auch lieber mit der Spinne Polka getanzt, als mich in diesem Aufzug von meinem Nachbarn retten zu lassen!).

Merksatz 3:  Sich unter der laufenden Dusche die Seele aus dem Leib zu kreischen, führt zur Inhalation einer satten Ladung Shampoo-Schaum, was nicht nur scheußlich schmeckt, sondern auch dazu führt, dass man noch drei Stunden später Seifenblasen rülpst.

Merksatz 4: Trage in der Dusche immer deine Brille, dann erkennst du dicke schwarze Wollfussel von der kuscheligen Duschvorlage sofort – auch ohne vorher voll eingeschäumt im Badezimmer rumzuhüpfen, nach Hasi zu kreischen, wie eine Irre mit einem Schlappen – flatsch, flatsch, flatsch – den Wollfussel zu erschlagen und dabei das halbe Badezimmer unter Wasser zu setzen.

Merksatz 5:  Immer, wenn man ihn braucht, ist kein Schnaps im Haus.

Manno!!!!

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ICH. HASSE. SPINNEN. DREI AUSRUFEZEICHEN!!!

Es ist nicht zu fassen, mich hat’s schon wieder erwischt! Hab ich denn ein Schild aufm Kopf mit der Aufschrift: „Spinnen aller Länder kommt und ärgert die kleine dicke Tante“??? Ach so, ja. Kurz fassen. Okay. Ich mach’s kurz:

Kommt doch heute Nachmittag mein Schatzi ins Wohnzimmer und murmelt vor sich hin: „Na, du wärst gerannt, duuu wärst jetzt gerannt!“ Worauf ich schlagfertig erwiderte: „Hä?“ Hätte ich mal lieber nicht gefragt – die Antwort wollte ich wirklich, wirklich nicht hören: „Komm ich doch gerade ins Schlafzimmer und da sitzt direkt über meinem Kopfteil vom Bett eine Spinne, eine Spinne, sag ich dir, so ein großes Teil hab ich das letzte Mal in Kambodscha gesehen! Sooo ein Viech, , sag ich dir, das war keine normale, die war so groß wie mein Handteller, Waaahnsinn!“

Na, schönen Dank auch. Vielleicht sollte ich am Rande erwähnen, dass das Schatzi RIESIGE Handteller hat. Die nächsten drei Wochen schlaf ich auf der Couch. Mindestens.  Schlagartig hat’s mich überall gejuckt und mein Genick hat sich total verkrampft und meine Beine waren ganz wackelig. Soviel zu „Duuu wärst jetzt gerannt.“ Nix da, ich wäre tot umgefallen. Wieso hat der Kerl mir das überhaupt erzählt? Hätte er das nicht einfach für sich behalten können? Mich juckt’s seitdem an Stellen, von denen ich gar nicht wusste, dass die überhaupt jucken können!!!

Ich hab den Rest des Tages nirgends mehr hingefasst, ohne vorher zu gucken, ob da vielleicht was überdimensionales riesiges Schwarzes auf mich lauert. Hallo?? In unserem Haus sind Monsterspinnen! ER hat sie gesehen und ER übertreibt NIE!!! Okay, fast nie, aber nie bei sowas! Das Einzige, was mich davon abgehalten hat, auf der Stelle meine Koffer zu packen und aus diesem Horrorhaus auszuziehen, war die Tatsache, dass meine Koffer auf dem Dachboden stehen – und genau da kam das Monsterviech wahrscheinlich her.

Irgendwie klappt das nicht mit dem Kurzfassen, merk ich gerade.

Na ja, jedenfalls bin ich vorhin mal runter in die Kellerbar, um eine Zigarette zu rauchen. Kellerbar = Fenster immer zu = Entspannung, weil keine Spinnen. DACHTE ICH. Wie ich da nun so ebenerdig am Fenster stehe und in den dunklen Vorgarten hinausblicke und lässig meine Asche im Aschenbecher auf dem Fensterbrett abstreife – SPINNE. Direkt neben meiner Hand kam die hinter dem Aschenbecher vorgeschossen und verschwand hinter meinem Cola-Glas. Jetzt hab ich einen blauen Abdruck vom Kühlschrankgriff auf der rechten Pobacke, so bin ich nach hinten gesprungen. Aua.

Aber ich habe nicht geschrien! Ich war sehr, sehr tapfer! Okay, jetzt war das Viech auch nicht sooo groß, aber schon knapp an der Schrei-und-spring-so-hoch-du-kannst-Grenze. Da das Schatzi (wieso sind Männer eigentlich NIE da, wenn man sie braucht???) gerade weggefahren war, um mit seinen Kumpels vom Faschingsverein den 11.11.11 zu begluckern,  nahm ich todesmutig meinen quietschegrünen Schlappen (ja, ja, genau den!) und näherte mich langsam und hochkonzentriert dem sich noch in den Flegeljahren befindenden, aber nichts destotrotz blitzschnellen Spinnenviech.

GANZ LANGSAM schob ich das randvolle Cola-Glas beiseite. Da saß er, der kleine Scheißer. Wehe dir, die Tante macht dich tot jetzt.

GANZ LANGSAM hob ich die Hand mit meinem  Gummischlappen … konzentrierte mich auf mein hämisch grinsendes Opfer … beugte mich nach vorne … zielte …

Und dann sprang von draußen die Katze gegen das Fenster.

ICH WILL HIER NICHT MEHR WOHNEN!!! Dieses Haus ist ein von Ungeziefer verseuchtes Irrenhaus!

Die Spinne ist entweder im Cola ersoffen, vom Aschenbecher erschlagen worden oder sitzt irgendwo an der Wand und lacht sich tot. Keine Ahnung, wo die geblieben ist. Ist mir auch scheißegal. Soll die doch der Monsterspinnenkiller suchen. Dann kann er auch gleich die Scherben wegmachen.

GUTE NACHT!

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Ich bin wieder da und komm jetzt öfter!

Ich fass es nicht – schon wieder ein Jahr um! Irgendwie hatte ich mir das mit dem Bloggen anders vorgestellt. Flüssiger und so. Und öfter. Bloggen ist ein bisschen wie Sex in der Ehe:  Es macht auch nach Jahren noch Spaß, aber irgendwie denkt man nicht mehr so oft dran.

Dabei passieren mir jeden Tag irgendwelche Katastrophen (Nein, nicht beim Sex! Obwohl … na ja …), warum poste ich die eigentlich nicht? Kann ich euch sagen: Weil ich eine fürchterliche Schwatztante bin und aus jedem Kinkerlitzchen eine ellenlange Story mache. Und weil ich meistens keine Zeit habe, ellenlange Storys zu bloggen, blog (blogg? bloge? bloggere?) ich halt gar nicht.

Aber ich wär ja keine Frau, wenn ich mich nicht herrlich inkonsequent so einfach mir nichts, dir nichts, von heute auf morgen um 180 Grad drehen und mich selber völlig neu erfinden könnte. Kann ich. Mach ich jetzt.  Okay. Es geht los. Hier komme ich völlig neu und neu erfunden: Hi, ich bin Lucy! Und ab heute fasse ich mich kurz. Und Tschüss …!

Boah, wisst ihr, was mir gerade einfällt? Ich habe mir gestern selbst ein Rätsel aufgegeben. Das war, nachdem ich abends kurz vor dem Schlafengehen zwei Teller Bohneneintopf mit Speck verdrückt hatte. Danach bekam ich quasi Schmetterlinge im Bauch. Aber ziemlich große. Solche, die einen Haufen Wind machen, wenn sie mit den Flügeln schlagen. Fühlt sich ähnlich an wie Verliebtsein, riecht aber anders. Zu gut Deutsch: Ich hatte Pupsdrang. Und während es bei mir so drängte, ging mir plötzlich ein Licht auf. Gott sei Dank gab’s dabei keinen Funken, sonst wäre ich mitsamt meinem Bett in die Luft geflogen. Also, was mir da so plötzlich erleuchtete, war diese Frage:

Warum heißt das Innenleben unseres Gedärms eigentlich Darmflora?  Hallo? FLORA??? Ich meine, habt ihr jemals einen Pups erlebt, der nach Blümchen riecht???

Darmflora. Ich finde, darüber sollten wir alle mal gemeinsam nachdenken.

Aber der Pups hier riecht bestimmt nach Blümchen:

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Tarantula-Alarm!!!

Heute morgen bin ich um 10 Jahre gealtert. Mindestens. Müsst ihr euch mal vorstellen: Ich liege gemütlich in meinem Bett, nur halbwach und noch ein bisschen am Träumen, kuschel noch ein bisschen vor mich hin, ist ja noch Zeit zum Aufstehen, denk so bei mir: „Guckst halt mal auf den Wecker, wie lange du noch kuscheln kannst …“

Und dann sah ich SIE.

GROSS.

SCHWARZ.

GEFÄHRLICH.

Und sehr, sehr nah: Tarantula. Direkt vor meiner Nase, zwischen Bett und Nachtschrank. Und weit und breit kein Mann.

 

Beweisfoto 1

Ein Schrei. Laut. SEHR laut. Von mir.

EIN MORDGIERIGES FLIMMERN IM IRREN BLICK.

Äh … auch von mir.

Nachdem ich fertig war mit Schreien und Dank gefühlten 20 Litern Adrenalin in meinen Adern blitzartig erfasst hatte, dass ich

a) das Viech keinesfalls aus den Augen lassen darf, weil ich sonst nicht weiß, wohin es gekrochen ist, wenn es plötzlich weg ist,

b) das Viech keinesfalls mit dem Handy erschlagen kann, weil das sonst – wäh, möchte ich gar nicht dran denken – und

c) mich sehr beeilen muss, weil Tarantula schon giftzahnwackelnd zum Morgenspurt ansetzte – nicht, ohne mich vorher mit einem hinterhältigen Blick zu quälen, der mich ihre Gedanken erraten ließ: „Es geht genau dein Bein rauf, du komischer, kreischender, Mensch!“.

Schon fast bewusstlos vor Angst und halb hypnotisiert von dem kalten Glitzern in den leblosen Monsteraugen tastete ich hinter mich … hilflos … waffenlos … wehrlos … Da spürte ich unter meinen Fingern meine Erlösung, wie GUT, dass ER da war, ER würde das haarige Grauen neben dem Bett (die Spinne, nicht mich!) töten! Langsam hob ich die Hand und sah IHN hoffnungsvoll an – meinen quietschegrünen Hausschlappen mit dem rosa Blümchen drauf – MEIN MORDWERKZEUG!!!

Nun, was soll ich sagen, das Ding ist aus Moosgummi, und eine Spinne so groß wie ein Kindskopf (ok, pränatal, aber Kindskopf!) mit einem butterweichen Moosgummi-Hausschlappen zu erschlagen, ist ungefähr so erfolgsträchtig wie … also, das geht halt einfach nicht.

Und doch – ich habe sie erschlagen. Ich, Lucy Luciano, bin eine Heldin vor dem Herrn. Die Spinne sähe das wahrscheinlich anders, wenn sie noch gucken könnte, aber ICH weiß: Ich war einfach großartig!!! Komme ich nun zur Schilderung des Totschlags:

Nachdem ich rasch noch ein Beweisfoto für meine Nachwelt geschossen hatte – nur für den Fall, dass das Riesenviech den Kampf gewinnt und ich praktischerweise Schreckens- und Leichenstarre in einer Person, nämlich mir, vereine – schritt ich zur Tat.

Kreischend riss ich die Füße vom Boden (fiel mir da erst auf, dass mein linker großer Fußzeh keine 30 Zentimeter von dem sabbernden Monsterspinnenmaul entfernt war), riss das Nachtschränkchen aus der Nische und totschlugte mit mörderischer Wucht und meinem Moosgummi-Schläppchen auf das Viech ein …

Beweisfoto 2

Na gut, von totschlagen kann man nicht so direkt reden, weil mein watteweiches Moosgummi-Schläppchen irgendwie immer wieder hochwubberte (ich SCHWÖRE, ich hab die Spinne kichern hören!!!), weshalb ich nach mehreren Tötungs- (meinerseits), Ausweich- (ihrerseits) und Fluchtversuchen (beiderseits) das Viech mittels auf das Moosgummi-Schläppchen gedonnerter Faust fachgerecht in den Teppich eingearbeitet habe. Sie ist jetzt sehr flach, aber ungefähr vier Mal so lang wie vorher. Und liegt noch immer neben meinem Bett. Würde mal bitte jemand kommen und die wegmachen???

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Hurra, ich bin 80,5 Kilo los!

Seit meinem letzten Eintrag bin ich um 80.725 Gramm unnützen Körperballast leichter geworden. Und das fast ohne Diät! Wenn DAS kein Erfolg ist! 225 Gramm davon waren vom Winterspeck auf meinen Hüften – ich sehe schon viel schlanker aus! Der Rest war mein Freund. EX-Freund. Weg isser. Gott sei Dank.

Nicht dass es mir nichts ausgemacht hätte, ihm den Laufpass zu geben, ich habe mindestens zwei Stunden lang sehr darunter gelitten. Aber irgendwann ist ja mal genug mit den blöden Witzen über meine Knubbelknie und die winzigen Speckröllchen auf meinen Hüften. Die sind nämlich wirklich winzig. Klitzekleine, niedliche Speckröllchen. Es sind bloß relativ viele, so ungefähr dreißig Stück, glaub ich. Ich hab also praktisch nicht zu viel Speck, sondern zu viel Röllchen. Und relativ wenig Röllchenwitzhumor, wenn ich das mal nebenbei erwähnen darf.

Auslöser für den Laufpass, den ich diesem Spaßvogel gegeben habe, war sein letzter “toller Witz”: Ich hatte ihn gebeten, uns zum Mittagessen eine leckere Schweinelende zu besorgen, doch er kam mit einem ganz schrecklich fettdurchzogenen Teil nach Hause, woraufhin ich ihn erschüttert fragte: “Igitt, ist die fett, gab es keine andere?!”, worauf er hämisch grinsend erwiderte: “Das werd ich auch immer gefragt, wenn ich mit dir spazierengehe.” Ja, dies war der Moment, in dem mein sonniges Gemüt an seine Grenzen stieß …

Außerdem hatte der selber so zugenommen, und ich brauch einfach was Schlankes an meiner Seite, einen knackigen Adonis – so quasi als Antrieb für meine Diät-Motivation, einen, angesichts dessen göttlicher Figur ich mich jedes Mal zu Tode geniere, wenn ich nackelig vor ihm rumhüpfe. Oder wenn ich dieses tolle neue Kleid anhabe. Das hab ich mir zu Weihnachten gekauft, ein wahrer Traum von Kleid: Smaragdgrün, schweineteuer und sowas von granatenmäßig knackig! Momentan darf mich allerdings niemand umarmen, wenn ich das Teil anhabe, sonst flutsch ich oben raus wie ein Luftballon – pffff …

Na, jedenfalls war das die schnellste Fettverbrennungsaktion meines Lebens. Mit den 80,5 kg weniger fühle ich mich tatsächlich erheblich leichter. Ansonsten ist bei mir immer noch alles da, wo es vorher war – oder besser gesagt, da wo vorher was war, ist jetzt noch ein bisschen mehr. Denn über die kleinen Im-Sommer-muss-man-viel-Eis-essen-sonst-schwitzt-man-Speckpölsterchen hat sich noch eine wärmende Schicht Winterspeck gelegt, schließlich will ich ja bei dem Frost da draußen nicht erfrieren, und es gibt doch nichts Leckereres als einen knusprigen Schweineschulterbraten mit Klößen und Rahmsoße, wenn man durchgefroren vom Winterspaziergang ins Haus zurückkehrt …

Leider bekomm ich beim Spazierengehen im Winter immer sofort kalte Füße, deshalb habe ich die Winterspaziergänge auf das Frühjahr verschoben, aber den Schweinebraten hab ich trotzdem gegessen, das war die letzte Gelegenheit, denn ab Frühjahr gibt’s ja nur noch Salat.

Eigentlich mach ich sogar jetzt schon ziemlich konsequent eine Salat-Diät. Ich esse bloß vorsichtshalber immer noch ein Scheibchen Fleisch und ein paar Nudeln mit einem Kleckschen Soße dazu, damit die Umstellung nicht so schwer fällt und ich nicht womöglich rückfällig werde.

Ich will diesmal nämlich wirklich abnehmen! Es ist mir absolut ernst damit. Ich bin sogar schon seit September Mitglied im Fitnesscenter. Es ist wirklich toll da. Die ersten zwei Mal war ich mit meinem Ex-Freund dort, aber jetzt gehe ich immer alleine hin, und zwar konsequent drei Mal in der Woche. Wenn ich Zeit habe. Leider hatte ich seitdem keine Zeit, aber ich merke trotzdem, dass es mir gut tut!

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Glitschig ist auch mal ganz schön!

Du liebe Güte, wenn ich sehe, wann ich hier das letzte Mal was gebloggt habe, sollte ich mir vielleicht doch mal einen Zettel mit “Weib, blogge!” an den Badezimmerspiegel hängen – ist denn wirklich schon wieder bald Weihnachten?! Na, toll. Diesmal verkneif ich mir aber lieber die Marzipankartöffelchen, mir hängen noch die vom letzten Jahr auf den Hüften. Außerdem bekomm ich langsam immer mehr Cellulite an den Oberschenkeln.

Anfangs fand ich die paar Grübchen ja gar nicht schlimm, ich dachte, ich nehme die einfach als gottgegeben an. Cellulite kriegt jede Frau irgendwann mal … Sie sind ein Teil von mir … Ommmm … Was ist daran so schlimm! Sogar Jennifer Lopez hat welche. Ich hab den kleinen Cellulite-Grübchen anfangs sogar ganz liebevoll Namen von Filmstars gegeben. Das erste Grübchen hieß natürlich Jennifer. Dann kam Angelina, dann Charlize … Ich fand diese Vorgehensweise psychologisch sehr wertvoll. Gut gegen Komplexe. Bis mein Freund mir das “Buch der 1000 Vornamen” geschenkt hat. Seitdem hab ich wieder anonyme Grübchen.

Aber irgendwie wollte ich doch heute was ganz anderes erzählen. Ach ja, ich weiß wieder: Schönheits-Tipp. Ich will hier heute mal einen Schönheits-Tipp abliefern. Weil ich bei der Blogparade von texterella mitmache, da gibt es noch viel mehr davon.

Das ist dann so quasi mein Wiedereinstieg in die Blogger-Szene. Aber erst, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin. Ich fliege nämlich am Freitag nach Thailand. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte, erzähl ich euch, wenn ich wieder da bin.

Okay, los geht’s, hier kommt mein Schönheits-Tipp:

Irgendwie war dieses Jahr extremst stressig. Deshalb hab ich mir vorgenommen, künftig mehr für meine Entspannung zu tun. Baden zum Beispiel. Ich liebe es ja, stundenlang in der Wanne zu liegen und zu relaxen. Leider ist meine Haut dafür zu groß, die wird nicht nur dezent schrumpelig wie bei anderen Leuten, sondern ich seh aus wie ein Chinesischer Faltenhund. Nur nicht so niedlich.

Gott sei Dank hab ich mein Fenjal Ölbad. Damit krieg ich zwar auch schrumpelige Haut, aber die ist dann wenigstens schön weich und zart. Das Tolle an Fenjal ist der ganz besondere, elegante Duft, der das Badezimmer und, wenn man die Tür auflässt, das ganze Haus erfüllt, sobald das Badeöl sich mit dem warmen Wasser vermischt. Also, nichts wie raus aus den Klamotten und rein in das verführerische Blau! Das Wasser fühlt sich unglaublich glatt an und es bildet sich sofort ein zarter Ölfilm auf der Haut, von dem das Wasser abperlt.

Jetzt einfach nur noch zurücklehnen und die Augen schließen … den Duft genießen … spüren, wie die Haut geschmeidig und streichelweich wird … alle Sorgen und Probleme ganz weit wegschieben … abschalten … entspannen … relaxen … träumen …

Ha, ha. Schön wär’s. Ich hab mir nämlich von einem hyperaktiven Badewannen-Verkäufer eine von diesen überdimensionalen Eckbadewannen andrehen lassen, die zwar toll aussehen, aber nur für Leute mit zwei Meter fuffzig langen Beinen geeignet sind. MEINE badewannenliche Entspannung beschränkt sich also darauf, dass ich mich mit dem Hinterkopf gegen das eine und mit den ausgestreckten Fußzehen gegen das andere Ende der Wanne stemme, das Kinn auf die Brust drücke und wie ein Brett im Wasser liege.

Seit mein Freund neulich mal reinkam und bei meinem Anblick lauthals “Eine Insel mit drei Bergen” losträllerte, zieh ich auch noch den Bauch krampfhaft ein. Entspannung sieht definitiv anders aus.

Aber schön ist es irgendwie trotzdem. So warm und kuschelig und duftig … Erstaunlich, wie man trotz Brett-Lage und Schnappatmung relaxen kann. Neulich bin ich sogar mal eingenickt. Deshalb weiß ich auch, dass Fenjal zwar fantastisch duftet, aber nicht besonders gut schmeckt, vor allem nicht, wenn man es durch die Nase trinkt.

Leider hat der Duft von Fenjal auch einen Nachteil. Normalerweise verkrümelt sich mein Freund vor den Fernseher oder er verschwindet im Garten, weil er zu zweit baden eigentlich doof findet. “Normalerweise” sagte ich. Aber nicht, wenn ich das Gut-Riech-Fenjal nehme. Inzwischen schleiche ich mich in einem unbeobachteten Moment wie ein Dieb ins Obergeschoss und lasse so geräuschlos wie möglich das Wasser ein oder ich schmeiße mich mit einem Affenzahn in die Wanne, sobald der Mann mal für ‘ne Stunde auf den Fußballplatz geht, denn sobald der mein Fenjal im Bad erschnuppert, macht es einen Platscher – und er sitzt bei mir in der Wanne und strahlt mich erwartungsvoll an.

Hab ich schon erwähnt, dass Männer Fenjal einfach toll finden? Dummerweise aber nicht im Sinne von “entspannend”! Eher prickelnd und so. Erotisch, prickelnd – na, und ziemlich glitschig mit dem ganzen Öl auf der Haut. Ihr wisst schon, was ich meine.

Wenn frau sich also mit Fenjal in der Wanne ENTSPANNEN möchte, sollte sie lieber ein Rheumabad verwenden oder sich notfalls im Badezimmer verbarrikadieren, denn Fenjal riecht für Männernasen eindeutig zu erotisch … ;o)

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Welch eine Blamage …

Endlich. Es ist rum. Heilig Abend ist vorbei. Gott sei Dank. Ich bin völlig erledigt. Heute mache ich nichts als Couchsitting und Marzipankartöffelchen naschen. Ich liebe Marzipankartöffelchen. Die bauen mich auf, nicht nur hüftspeckmäßig, sondern auch geistig, seelisch und körperlich. Und das brauch ich jetzt. Denn gestern war Heilig Abend, und am Tag nach Heilig Abend bin ich immer platt wie Flunder.

Ehrlich, dieser Weihnachtsstress macht mich jedes Jahr total fertig! Bei mir fängt der ja schon Ende September an, denn ich hab eine große Familie, und für jeden soll ich ein besonders originelles und gleichzeitig auch noch persönliches Geschenk finden, das dazu natürlich auch noch irre preiswert sein, aber sauteuer aussehen soll. Besonders hilfreich sind dabei immer die tollen Anhaltspunkte, die mich zum Ziel bzw. zum richtigen Geschenk führen sollen: “Halt irgendwas für’s Haus” oder “Auf jeden Fall nichts Rotes, das mag sie nicht” oder, mein Favorit: “Was halt zu ihm passt, ich weiß doch auch nicht”.

Bis jetzt ist es mir tatsächlich auch immer gelungen, was wirklich Tolles zu finden, auch wenn ich dafür wochenlang jeden Tag durch sämtliche Läden im Umkreis von 80 Kilometern hetze und bei Ebay inzwischen jede noch so bekloppte Kategorie auswendig kenne. Dummerweise sind meine sämtlichen Familienmitglieder von meiner “Gabe” so begeistert, dass ich mittlerweile die Geschenke-Einkäuferin für die komplette Familie bin.

Angefangen hat das vor ein paar Jahren mit meiner Mutter: “Lucy, mein Liebes, hier hast du fünfzig Euro, besorg du doch bitte meine Geschenke für Opa und Oma und für Onkel Carlo, du hast doch immer so tolle Ideen!” Als nächstes kam mein Vater: “Kleines, besorg mir doch bitte was für die Mama, für die Oma und für deine Schwestern, du weißt doch, ich hab so gar keinen Blick für so’n Frauenkram!” Im Laufe der Jahre kamen dann noch meine Geschwister und ein paar Tanten und Onkel auf meine “Auftragsliste”, denn es ist ja sooo schwierig, für deren verwöhnte Gören was Schönes zu finden. Aber Lucy macht das schon. Und natürlich soll das alles streng geheim bleiben, denn schließlich soll ja keiner wissen, dass keiner seine Geschenk selber besorgt hat.

Toll. Ich renne mir also monatelang die Hacken ab, krieche an Heilig Abend zehn Minuten vor Kassenschluss auf allen Vieren im Kaufhaus zwischen schmuddeligen Regalen herum, um das blöde schweineteure Playmobil-Auto zu finden, das mir vor lauter Torschlusspanik beim Anschauen aus der Schachtel gerutscht ist – und durfte mir dann wie jedes Jahr auch gestern wieder bei der Bescherung anschauen, wie sich die komplette Verwandtschaft völlig entzückt in die Arme fiel und sich gegenseitig “Ach neiiiin, hast duuu dir wieder Mühe gegeben, wie schööön!” zuflötete, während ich mit knallroten Ohren immer tiefer im Sessel versank, weil mir plötzlich siedendheiß eingefallen war, dass die ganze Meute von MIR natürlich AUCH was geschenkt bekommen will! Wie peinlich! Katastrophe! Ich war so beschäftigt mit Fürandereleutegeschenkekaufen, dass ich in der ganzen Hektik meine eigenen Weihnachtseinkäufe total vergessen habe! Lucy Luciano, du bist sowas von dämlich. Ich hätte mich am liebsten unterm Teppich versteckt und habe gebetet, dass es bei der ganzen Beschenkerei vielleicht gar nicht auffällt, dass die liebe Lucy ja auch noch da ist. Pustekuchen. Schließlich gibt’s von mir ja immer so tolle Geschenke …

Als sich dann tatsächlich gefühlte 185 Augenpaare erwartungsvoll auf mich richteten, hab ich völlig verschämt irgendwas von “Korb mit den Geschenken zuhause vergessen” und “zu spät, das jetzt noch zu holen” gestammelt und die ganze Bagage für nächstes Wochenende zu einer verspäteten Nach-Bescherung zu mir nach Hause eingeladen. Woraufhin alle ganz begeistert in die Hände geklatscht haben: “Oh ja, toll, zwei Mal Weihnachten feiern! Nochmal Weihnachtsgans mit Klößen! Super Idee, Lucy, wir freuen uns!” ICH soll KOCHEN?! Sind die des Wahnsinns?! Ich bin froh, wenn ich unfallfrei eine Dose Ravioli aufbekomme!

Oh Gott, da hab ich mir was eingebrockt. Jetzt darf ich diese Woche nochmal loshetzen und gucken, dass ich ein paar originelle Geschenke besorge. Wobei ich die tollsten Ideen natürlich schon für die liebe Verwandtschaft verbraten habe. Und am Wochenende darf ich eine Gans braten. Ich weiß noch nicht mal, wo ich so ein Viech herbekomme, geschweige denn, wie man die macht. Aber egal, jetzt wird erstmal ausgeruht und Kräfte gesammelt. Marzipankartöffelchen sind ja noch reichlich da …

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