Glitschig ist auch mal ganz schön!

Du liebe Güte, wenn ich sehe, wann ich hier das letzte Mal was gebloggt habe, sollte ich mir vielleicht doch mal einen Zettel mit “Weib, blogge!” an den Badezimmerspiegel hängen – ist denn wirklich schon wieder bald Weihnachten?! Na, toll. Diesmal verkneif ich mir aber lieber die Marzipankartöffelchen, mir hängen noch die vom letzten Jahr auf den Hüften. Außerdem bekomm ich langsam immer mehr Cellulite an den Oberschenkeln.

Anfangs fand ich die paar Grübchen ja gar nicht schlimm, ich dachte, ich nehme die einfach als gottgegeben an. Cellulite kriegt jede Frau irgendwann mal … Sie sind ein Teil von mir … Ommmm … Was ist daran so schlimm! Sogar Jennifer Lopez hat welche. Ich hab den kleinen Cellulite-Grübchen anfangs sogar ganz liebevoll Namen von Filmstars gegeben. Das erste Grübchen hieß natürlich Jennifer. Dann kam Angelina, dann Charlize … Ich fand diese Vorgehensweise psychologisch sehr wertvoll. Gut gegen Komplexe. Bis mein Freund mir das “Buch der 1000 Vornamen” geschenkt hat. Seitdem hab ich wieder anonyme Grübchen.

Aber irgendwie wollte ich doch heute was ganz anderes erzählen. Ach ja, ich weiß wieder: Schönheits-Tipp. Ich will hier heute mal einen Schönheits-Tipp abliefern. Weil ich bei der Blogparade von texterella mitmache, da gibt es noch viel mehr davon.

Das ist dann so quasi mein Wiedereinstieg in die Blogger-Szene. Aber erst, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin. Ich fliege nämlich am Freitag nach Thailand. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte, erzähl ich euch, wenn ich wieder da bin.

Okay, los geht’s, hier kommt mein Schönheits-Tipp:

Irgendwie war dieses Jahr extremst stressig. Deshalb hab ich mir vorgenommen, künftig mehr für meine Entspannung zu tun. Baden zum Beispiel. Ich liebe es ja, stundenlang in der Wanne zu liegen und zu relaxen. Leider ist meine Haut dafür zu groß, die wird nicht nur dezent schrumpelig wie bei anderen Leuten, sondern ich seh aus wie ein Chinesischer Faltenhund. Nur nicht so niedlich.

Gott sei Dank hab ich mein Fenjal Ölbad. Damit krieg ich zwar auch schrumpelige Haut, aber die ist dann wenigstens schön weich und zart. Das Tolle an Fenjal ist der ganz besondere, elegante Duft, der das Badezimmer und, wenn man die Tür auflässt, das ganze Haus erfüllt, sobald das Badeöl sich mit dem warmen Wasser vermischt. Also, nichts wie raus aus den Klamotten und rein in das verführerische Blau! Das Wasser fühlt sich unglaublich glatt an und es bildet sich sofort ein zarter Ölfilm auf der Haut, von dem das Wasser abperlt.

Jetzt einfach nur noch zurücklehnen und die Augen schließen … den Duft genießen … spüren, wie die Haut geschmeidig und streichelweich wird … alle Sorgen und Probleme ganz weit wegschieben … abschalten … entspannen … relaxen … träumen …

Ha, ha. Schön wär’s. Ich hab mir nämlich von einem hyperaktiven Badewannen-Verkäufer eine von diesen überdimensionalen Eckbadewannen andrehen lassen, die zwar toll aussehen, aber nur für Leute mit zwei Meter fuffzig langen Beinen geeignet sind. MEINE badewannenliche Entspannung beschränkt sich also darauf, dass ich mich mit dem Hinterkopf gegen das eine und mit den ausgestreckten Fußzehen gegen das andere Ende der Wanne stemme, das Kinn auf die Brust drücke und wie ein Brett im Wasser liege.

Seit mein Freund neulich mal reinkam und bei meinem Anblick lauthals “Eine Insel mit drei Bergen” losträllerte, zieh ich auch noch den Bauch krampfhaft ein. Entspannung sieht definitiv anders aus.

Aber schön ist es irgendwie trotzdem. So warm und kuschelig und duftig … Erstaunlich, wie man trotz Brett-Lage und Schnappatmung relaxen kann. Neulich bin ich sogar mal eingenickt. Deshalb weiß ich auch, dass Fenjal zwar fantastisch duftet, aber nicht besonders gut schmeckt, vor allem nicht, wenn man es durch die Nase trinkt.

Leider hat der Duft von Fenjal auch einen Nachteil. Normalerweise verkrümelt sich mein Freund vor den Fernseher oder er verschwindet im Garten, weil er zu zweit baden eigentlich doof findet. “Normalerweise” sagte ich. Aber nicht, wenn ich das Gut-Riech-Fenjal nehme. Inzwischen schleiche ich mich in einem unbeobachteten Moment wie ein Dieb ins Obergeschoss und lasse so geräuschlos wie möglich das Wasser ein oder ich schmeiße mich mit einem Affenzahn in die Wanne, sobald der Mann mal für ‘ne Stunde auf den Fußballplatz geht, denn sobald der mein Fenjal im Bad erschnuppert, macht es einen Platscher – und er sitzt bei mir in der Wanne und strahlt mich erwartungsvoll an.

Hab ich schon erwähnt, dass Männer Fenjal einfach toll finden? Dummerweise aber nicht im Sinne von “entspannend”! Eher prickelnd und so. Erotisch, prickelnd – na, und ziemlich glitschig mit dem ganzen Öl auf der Haut. Ihr wisst schon, was ich meine.

Wenn frau sich also mit Fenjal in der Wanne ENTSPANNEN möchte, sollte sie lieber ein Rheumabad verwenden oder sich notfalls im Badezimmer verbarrikadieren, denn Fenjal riecht für Männernasen eindeutig zu erotisch … ;o)

Über Lucy Luciano

Pummelig, rothaarig, durchgeknallt. :o)
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